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Aus Die Silvesterinseln
(Die Seite wurde neu angelegt: „=== Hein Blau sein Zuhause === Fluchend und in dunkelgrauen Staub gehüllt, begannen die vier Gutbürgers aus dem Flugzeugwrack zu kriechen. Marc schaffte es als Erster, durch das geborstene Seitenfenster ins Freie zu klettern. Er klopfte sich halbherzig den Schutt von der Kleidung und sah sich um. »Seid ihr alle okay?«, rief er ins Innere des Wracks. Als Antwort schlugen ihm genervtes Stöhnen und ein lautes Niesen entgegen. Kurz darauf erschien Rosem…“)
 
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=== Hein Blau sein Zuhause ===
=== Hein Blau sein Zuhause ===
Fluchend und in dunkelgrauen Staub gehüllt, begannen die vier Gutbürgers aus dem Flugzeugwrack zu kriechen. Marc schaffte es als Erster, durch das geborstene Seitenfenster ins Freie zu klettern. Er klopfte sich halbherzig den Schutt von der Kleidung und sah sich um.
Fluchend und in dunkelgrauen Staub gehüllt, begannen die vier Gutbürgers aus dem Flugzeugwrack zu kriechen. Marc schaffte es als Erster, durch ein geborstenes Seitenfenster ins Freie zu klettern. Er klopfte sich halbherzig den Schutt von der Kleidung und sah sich um.


»Seid ihr alle okay?«, rief er ins Innere des Wracks. Als Antwort schlugen ihm genervtes Stöhnen und ein lautes Niesen entgegen. Kurz darauf erschien Rosemaries Kopf aus einer großen Lücke zwischen zwei Blechteilen, die einst das Dach des Jets gebildet hatten. Ihr Haare waren komplett verfilzt und voller Asche, sodass sie um zehn Jahre gealtert wirkte.
»Seid ihr alle okay?«, rief er ins Innere des Wracks. Als Antwort schlugen ihm genervtes Stöhnen und ein lautes Niesen entgegen. Kurz darauf erschien Rosemaries Kopf aus einer großen Lücke zwischen zwei Blechteilen, die einst das Dach des Jets gebildet hatten. Ihr Haare waren komplett verfilzt und voller Asche, sodass sie um zehn Jahre gealtert wirkte.


»Pfui, na so was aber auch«, schimpfte sie und befreite sich aus den Trümmern, gefolgt von ihrem Ehemann. Yasmin hatte derweil den Fahrwerksschacht als persönlichen Notausgang erwählt und robbte auf allen Vieren unter der Maschine hervor.
»Pfui, na so was aber auch«, schimpfte sie und befreite sich aus den Trümmern, gefolgt von ihrem Ehemann. Yasmin hatte derweil den Fahrwerksschacht als persönlichen Notausgang erwählt und robbte auf allen Vieren unter der Maschine hervor.
»Satz mit X, das war wohl nix«, konstatierte sie, ohne eine Miene zu verziehen. Stattdessen zog sie ihr Smartphone aus der Hosentasche und schrie laut auf: »Das Display hat einen dicken Kratzer!«
»Du hast Probleme«, murmelte Marc leise, doch seine Schwester war mit ihren Spitzohren stets zur Stelle, wenn es etwas gab, das sie besser nicht hören sollte.
»Das ist nicht witzig«, fauchte sie. »Stell dir mal vor, wenn die Bildschirmtastatur nicht mehr richtig funktioniert, dann kann ich keine Nummern mehr tippen und niemanden mehr anrufen!«
Marc warf einen kurzen Blick auf sein eigenes Telefon, setzte ein selbstgefälliges Grinsen auf und erwiderte: »Du Plaudertasche wirst demnächst sowieso keine Ferngespräche mehr führen können. Hier gibt es nämlich überhaupt keinen Empfang.«

Version vom 12. September 2023, 14:06 Uhr

Hein Blau sein Zuhause

Fluchend und in dunkelgrauen Staub gehüllt, begannen die vier Gutbürgers aus dem Flugzeugwrack zu kriechen. Marc schaffte es als Erster, durch ein geborstenes Seitenfenster ins Freie zu klettern. Er klopfte sich halbherzig den Schutt von der Kleidung und sah sich um.

»Seid ihr alle okay?«, rief er ins Innere des Wracks. Als Antwort schlugen ihm genervtes Stöhnen und ein lautes Niesen entgegen. Kurz darauf erschien Rosemaries Kopf aus einer großen Lücke zwischen zwei Blechteilen, die einst das Dach des Jets gebildet hatten. Ihr Haare waren komplett verfilzt und voller Asche, sodass sie um zehn Jahre gealtert wirkte.

»Pfui, na so was aber auch«, schimpfte sie und befreite sich aus den Trümmern, gefolgt von ihrem Ehemann. Yasmin hatte derweil den Fahrwerksschacht als persönlichen Notausgang erwählt und robbte auf allen Vieren unter der Maschine hervor.

»Satz mit X, das war wohl nix«, konstatierte sie, ohne eine Miene zu verziehen. Stattdessen zog sie ihr Smartphone aus der Hosentasche und schrie laut auf: »Das Display hat einen dicken Kratzer!«

»Du hast Probleme«, murmelte Marc leise, doch seine Schwester war mit ihren Spitzohren stets zur Stelle, wenn es etwas gab, das sie besser nicht hören sollte.

»Das ist nicht witzig«, fauchte sie. »Stell dir mal vor, wenn die Bildschirmtastatur nicht mehr richtig funktioniert, dann kann ich keine Nummern mehr tippen und niemanden mehr anrufen!«

Marc warf einen kurzen Blick auf sein eigenes Telefon, setzte ein selbstgefälliges Grinsen auf und erwiderte: »Du Plaudertasche wirst demnächst sowieso keine Ferngespräche mehr führen können. Hier gibt es nämlich überhaupt keinen Empfang.«